Mittwoch, 27. Juli 2011

valencia und das gar nicht so freundliche freundschaftsspiel

peter schöttel wünschte sich für den gestrigen dienstag, 26. juli ein testspiel. laut eigenen aussagen hätte er mit vereinen wie dem sv horn oder dem wiener sportklub als gegner gerechnet. doch diese annahme hat er ohne teammanager stefan ebner gemacht. dieser vereinbarte nämlich recht kurzfristig mit dem spanischen topklub valencia ein match.

vor rund 8.000 zuschauern präsentierte sich eine stark veränderte rapid-elf (im tor feierte novota sein debüt; in der abwehr durften sich sonnleitner und patocka beweisen; im mittelfeld gab es ein comeback von thomas prager und im angriff sollten deni alar und hamdi salihi für tore sorgen) überraschend stark gegen eine valencia-elf die sich aktuell mitten in der vorbereitung für die neue saison befindet.

valencia brachte alle stars (unter anderem diego alves im tor; radi und maduro in der abwehr; topal, parejo, und pablo hernandez im mittelfeld sowie mata und soldado im angriff) mit, wechselte dafür in der pause komplett durch.

rapid war sehr kampfstark und dominierte die zweite halbzeit (in der u.a. maduro, hernandez und soldado spielten) regelrecht. durch schön herausgespielte tore durch alar und 2x gartler, sowie einer abgerissenen flanke von schrammel (erinnerte an das tor von austria´s suttner am vergangenen wochenende gegen ried) gewann rapid am schluß verdient mit 4:1.

kapitän hofmann, christoph saurer, christopher drazan, helge payer und markus heikkinen wurden komplett geschont, daher kann man sagen, dass rapid absolut nicht in bestbesetzung gespielt hat.

die valencia-spieler gingen in der 2. halbzeit ziemlich hart in die zweikämpfe was einige gelbe karten zur folge hatte. soldado wurde schließlich wegen einem fiesen ellbogencheck sogar ausgeschlossen. sowas hat meiner meinung nach in einem freundschaftsspiel nichts verloren.

ich denke dass sowohl die spieler -  bei denen vor allem thomas prager, boris prokopic und rene gartler herausstachen - als auch trainer schöttel diesen sieg richtig einordnen können.

es war ein gelungener test, der jedoch - wie schon die beiden ersten meisterschaftsspiele - ein bisschen komisch zu verfolgen war. die westtribüne blieb wieder ruhig, dafür probierten erstmals nord- und südtribüne für stimmung zu sorgen was meiner meinung nach auch recht gut gelang in halbzeit 2.

im sinne rapid´s wird der protest der gruppe "united we stand", die aufgrund der maßnahmen die der verein nach dem platzsturm in der vergangenen saison im derby gesetzt hat, den support eingestellt hat, hoffentlich bald beendet. die mannschaft hätte es sich verdient.

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