Donnerstag, 29. September 2011

einigung im upc/sky-theater

nach mittlerweile jahrelangen verhandlungen einigten sich sky und upc - zum wohle der kunden. endlich!

in den letzten jahren war es allen fußballbegeisterten fans in österreich die upc besitzen, nicht möglich, den bezahlsender sky, der die rechte für die übertragungen besitzt, zu abonnieren - es war keine anmeldung möglich. der grund war, dass sich sky (ehemals premiere) und upc über die zukünftige zusammenarbeit nicht einigen konnten.

für kunden die bereits zu premiere-zeiten kunden waren (über upc) und einen vertrag hatten, war es natürlich möglich die fußballspiele zu sehen. ich bin glücklicherweise einer der 14.000 "alt-kunden" der noch einen alten vertrag besitzt.
kurioserweise war es jedoch selbst bestandskunden NICHT möglich, auch nur eine kleinigkeit daran zu verändern (das heißt, ein zusatzpaket (wie etwa hd, deutsche bundesliga, sky film etc.) hinzuzufügen oder abzumelden).

warum sich dieses theater zwischen den beiden streithähnen upc und sky über jahre hinweg gezogen hat, steht in den sternen. eine aussage zu diesem thema lautete im jahr 2009 wie folgt:
„Das Unternehmen Premiere AG, zukünftig Sky, hat das Vertragsverhältnis mit UPC gelöst. Es war bislang leider nicht möglich, eine Einigung zur Einspeisung der neuen Sky Pakete bei UPC zu erzielen. Dieser Umstand führt dazu, dass UPC seinen Digital TV Kunden keine Dienste aus dem Premiere/Sky-Portfolio anbieten kann. Im Sinne unserer Kunden führen wir Gespräche mit dem Ziel einer raschen Vertragsverlängerung. Aufgrund der laufenden Gespräche können wir momentan keine weiteren Angaben machen und ersuchen um etwas Geduld.“
fix ist jedoch: ab 3. oktober kann man wieder sämtliche sky-angebote abonnieren.

tatsache ist jedoch leider auch, dass in den letzten jahren viele österreichische fußballfans die spiele ihrer lieblingsmannschaft nicht verfolgen konnten, ohne dass die beiden streitenden firmen dadurch seitens der österreichischen bundesliga mit konsequenzen rechnen müssen.

link zum artikel auf derstandard.at
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